Die aktuellen Sozialreformen werden trotz ihrer verheerenden sozialen
Folgen durch- und umgesetzt. KritikerInnen in den Regierungsparteien
fügen sich, außerparlamentarischer Protest wird – so er denn
stattfindet – bestenfalls ignoriert, im Regelfall beschimpft.
Von
der faktischen Abschaffung der Sozialhilfe, der Aufgabe der letzten
Solidarprinzipien über Gesundheitsreformen, allgemeine Dienstpflichten
bis hin zur Reichtums- und Armutsentwicklung in Deutschland zeichnen
die AutorInnen einen umfassenden Überblick über die derzeitige
Entwicklung. Die besonderen Auswirkungen für MigrantInnen werden
ebenso beleuchtet wie die geschlechtsspezifischen Folgen rot-grüner "Reform"-politik.
Angesichts der Missachtung des Protestes gegen eine Politik, die
vieles, was bisher als "sozialer Kahlschlag" bezeichnet wurde,
deutlich übertrifft, werden Möglichkeiten und Chancen der Gegenwehr
betrachtet.
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